Die Wissenschaft und Psychologie in der Werbung

Bildquelle: Konstantin Gastmann_pixelio.de

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Um Kosten für ein Produkt zu kalkulieren, werden immer mehr Kosten für Werbemaßnahmen hinzugerechnet. Viele Unternehmen befassen sich eingehend mit der Konzeption, dem Einsatz und der Umsetzung von Werbemaßnahmen. In der Werbeindustrie ist das Problem bekannt. Denn die Zielgruppe wird von einer Vielzahl an Werbemaßnahmen überschwemmt. Die Käufer haben aus diesem Grund oft keine Lust sich großartig mit den Werbebotschaften auseinanderzusetzen. Durch die Werbepsychologie wird erklärt, warum manche Werbebotschaften trotzdem erfolgreich sind und wie Werbemittel aufbereitet werden muss, um zu wirken. Die Erkenntnisse wurden teils in langjährigen wissenschaftlichen Analysen und praktischen empirischen Tests gewonnen. Experten von Wissenschaft und Praxis haben an einer Vielzahl von Projekten gearbeitet, um die wesentlichen Kernpunkte zu identifizieren.

 

Neuheiten und Produktqualität motivieren zum Kauf

Das Grundziel ist die Information über das Produkt oder die Dienstleistung. Dies ist mit Psychologie verbunden. Es sollen vordergründig Qualitätsmerkmale oder Neuerungen vorgestellt werden. Durch Werbemittel soll der Kunde motiviert werden, die jeweiligen Produkte zu kaufen oder sich damit zu beschäftigen. Die Mitglieder der Zielgruppe sollen Werte durch die Werbung erhalten, wie z. B. eine Anitdrogenwerbung, oder Aidsaufklärung. Ein anderes Ziel ist, den Kunden in seiner Kaufentscheidung zu stärken. Denn es ist wichtig, eine Nachkaufwerbung zu starten. Mit guten Argumenten ist man bemüht, mögliche Zweifel an einer Kaufentscheidung zu beseitigen. Außerdem soll der potentiellen Käufer unterhalten werden. Dies ist kein unbedeutendes Ziel. Denn es soll der Versuch verhindert werden, dass die Zielgruppe bei der Aussendung der Werbebotschaften im Fernsehen bspw. umschaltet und sich der Werbemaßnahme entzieht, dies ist eine bestimmte Psychologie.

Deutsche sind bei Medizintechnik-Patentanmeldungen Europameister

Bildquellenangabe: Michael Bührke  / pixelio.de

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Die Medizintechnik liefert die meisten europäischen Patentanmeldungen, Deutschland ist hierbei Spitze. Im internationalen Vergleich hat die deutsche medizintechnische Wissenschaft in den letzten Jahren noch weiter aufgeholt und nimmt nun – ebenso wie der deutsche Welthandelsanteil – den zweiten Platz hinter den USA ein.

 

 

Medizintechnische Ideen aus Deutschland und Europa

Unter allen europäischen Patentanmeldungen des Jahres 2012 entfielen 10.412 Patente auf medizintechnische Innovationen, kein anderer Technikbereich meldete so viele Patente an. Das teilte der BVMed in einer Erklärung im August 2013 mit. Die Zahlen stammen aus dem Jahresbericht des Europäischen Patentamtes, den dieses wenige Tage zuvor veröffentlicht hatte. Die Branche sei nicht nur hoch innovativ, sondern wachse auch sehr dynamisch, so der BVMed. Deutsche medizintechnische Unternehmen erzielen ein Drittel des Umsatzes mit Produkten, deren Entwicklung frühestens drei Jahre zuvor begonnen hatte. Dahinter stehen überdurchschnittlich hohe Mittelzuflüsse aus der deutschen Wirtschaft selbst – rund neun Prozent aller Umsätze – in die Forschung und Entwicklung. Der BVMed plädiert für eine Fortsetzung dieser fruchtbaren Allianz zwischen Ökonomie und Wissenschaft, die der Patientenversorgung in Deutschland und weltweit in hohem Ausmaß zugutekommt.

 

Deutsche Familienunternehmen als treibende Kraft

Ein erheblicher Teil der deutschen Innovationen kommt dabei von kleinen und mittleren Familienunternehmen, die ihre Produktentwicklung sehr ernst nehmen. Die Medizintechnik-Branche ist geprägt von diesen Unternehmen, die in die EU-weite Definition der Klein- und Mittelstandsunternehmen fallen. Die meisten wurden nach dem zweiten Weltkrieg gegründet und stehen vor einem Generationswechsel, der meist zu einem Unternehmensverkauf führt, wenn kein Nachfolger in der Familie vorhanden ist. Auf diese Weise verändert sich die Branche hin zu weniger aber größeren Unternehmen.

Das Unternehmen nachhaltig stärken – Tipps für Unternehmer

Bildquellenangabe: Tony Hegewald/pixelio.de

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Wer den Mut gefunden hat ein eigenes Unternehmen zu gründen, für den fangen erst mit der Einstellung der ersten Mitarbeiter die Probleme an. Selbst die beste Dienstleistung -oder Produktidee nützt nicht viel, wenn man in der Unternehmenspolitik keine Strategie für die Personalentwicklung hat. Wie Sie als Chef Ihre Mitarbeiter stärken und zu Höchstleistungen motivieren, lesen Sie hier.

 

 

Mitarbeiter müssen geschätzt werden

Viele Unternehmer, ob nun neu im Geschäft oder alter Hase, vergessen leider gerne, dass ein Unternehmen keine Ein-Mann-Show ist. Jeder Mitarbeiter trägt auf seine Art und Weise etwas zu Wertschöpfungskette eines Unternehmens bei. Wenn also die Arbeitsbedingungen an der Basis nicht harmonisch verlaufen, wird es im Laufe der Zeit auch in der Unternehmensspitze kriseln. Ein wichtiges Kriterium ist daher die Einstellung des richtigen Personals. Insbesondere dann, wenn in Ihrem Unternehmen der Teamgeist großgeschrieben werden soll. Als Chef ist es daher wichtig die Wertschätzung an alle Angestellten oder Abteilungen gleichermaßen zu verteilen und nicht beabsichtigt oder unbeabsichtigt die Konkurrenz wischen einzelnen Mitarbeitern anzustacheln. Diese würden in der Folge nur ihre eigenen Karriereziele anstreben und den Erfolg des Unternehmens aus Angst um ihren Job aus den Augen verlieren. Dies hört sich zunächst logisch an, ist aber selbst in vielen bekannten Konzernen ein großes Problem.

Technologieförderung gestern und heute

Bildquellenangabe: Gerd Altmann / pixelio.de

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Innovation ist zum Leitbegriff der wirtschaftlichen Entwicklung geworden. Auch die Technologieförderung kommt nicht ohne einen diesbezüglichen Verweis aus, sei es um aktuelle ökologische und gesellschaftliche Probleme anzugehen oder die Wirtschaft trotz des Leitbildes eines freien Marktes zu fördern. In der deutschen Förderlandschaft gibt es für Letzteres seit 2008 das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM), mit dem brachen- und technologieoffen kleine und mittelständische Unternehmen gefördert werden. Die ZIM Förderung gilt allgemein als besonders schnell, unbürokratisch und flexibel und ist so ideal für den breiten Mittelstand geeignet. An diesem Programm wird der vollzogene Wandel hin zur Innovationsförderung besonders deutlich. Die Entwicklung des heutigen, sehr komplexen Fördersystems begann bereits Ende des 19. Jahrhunderts. Spätestens seit den 1920er Jahren fördern alle Industriestaaten die technologische Entwicklung auch jenseits der Rüstungsentwicklung. Waren es zu Beginn vor allem Prestigeprojekte, kam vor allem nach dem zweiten Weltkrieg  auch der technologische Fortschritt des eigenen Landes als Prestigeobjekt per se hinzu. Noch dazu sollte so gezielt die eigene Wirtschaftsleitung gefördert werden.

Während dies bis in die 1970er Jahre hinein vor allem durch die z.T. massive finanzielle

Starker Mittelstand im Bereich Medizintechnik

Der Mittelstand wird zu Recht als Rückgrat der deutschen Wirtschaft bezeichnet. In Summe sichern diese Betriebe Arbeitsplätze für 70 Prozent aller Arbeitnehmer in Deutschland und was ganz wichtig ist, sie bilden 80 Prozent der Lehrlinge aus. Diese Innovationskraft ist in den einzelnen Branchen der deutschen Wirtschaft unterschiedlich stark. Die Medizintechnik gehört dabei zu einem der führenden Industriezweige. Hinter den USA ist Deutschland bei Medizintechnik der zweitgrößte Exporteur der Welt. Eine Leistungskraft, die ganz besonders auf den Schultern kleiner hochspezialisierten Unternehmen ruht. Mit einem Durchschnitt von 78 Beschäftigten pro Betrieb liegt die Medizintechnikbranche deutlich unter dem Industriedurchschnitt in Deutschland, der bei 130 Beschäftigen liegt. Letztlich ist es aber ein Mix. Wichtige Exportschlager kommen ebenso aus großen Familienunternehmen wie Dräger, Otto Bock und Konzerntöchter wie Carl Zeiss Jena, als auch von kleinen Unternehmen, wie Melag, Oculus oder Schmitz und Söhne.

In einer Studie des BMBF von 2005 werden die relevanten Schlüsseltechnologien der Zukunft in der „Computerisierung aufgrund der Bedeutung der Informations- und Kommunikationstechnologien“ gesehen, der „Molekularisierung“, die insbesondere durch die Biotechnologie repräsentiert wird und der „Miniaturisierung“, die über Mikrosystemtechnik, Nanotechnologie und optische Technologien, greifen wird. Die Medizintechnik Hersteller in Deutschland haben dabei in Europa bereits eine führende Position errungen, in der Welt dominiert aber die